Resonatorgitarre

Die Resonatorgitarre ist eine besondere Gitarre. Von der Form her ähnelt sie einer normalen Gitarre. Der Unterschied sitzt im Inneren. Im „Bauch“ sitzt der Resonator, eine Art mechanischer Lautsprecher, der durch die Saiten in Schwingung versetzt wird. Dies ermöglicht einen erheblich lauteren Klang als bei einer normalen Gitarre.
Die Resonatorgitarre wird hauptsächlich in der akustischen Musik verwendet, beispielsweise beim Blues oder Bluegrass. Sie ist auch ein entfernter Verwandter der Westerngitarre.

Man kann die Resonatorgitarre nach einigen Kriterien unterscheiden, so z.B. nach der Form des Halses. Es gibt eckige (Squereneck) und runde (Roundneck) Gitarren.

Von der Form her ähnelt die Resonatorgitarre einer normalen Gitarre. Das Material der Gitarre kann Holz, Bronze, Plastik, Blech, Edelstahl oder Nirosta sein. Sie hat einen Hals. Darauf sind die Bünde angebracht, die helfen, die Saite beim Greifen zu verkürzen. Die Resonatorgitarre ist eine Stahlsaitengitarre und hat einen schmalen, gewölbten Hals. Am Ende des Halses befindet sich der Kopf, wo das eine Ende der Saiten an den Wirbeln befestigt ist. Im Resonanzkörper ist der Resonator eingebaut. Dieser besteht immer aus Aluminium. Die Schallöffnungen sind so konstruiert, dass sie wie Lautsprecher funktionieren.

Für Anfänger des Gitarren spielens ist es am besten, erst einmal eine normale Gitarre zu spielen z. B. mit einer Konzertgitarre oder einer Westerngitarre.
Hat man die Grundakkorde und das Rhythmusspiel gelernt, kann man Begleittechniken verfeinern oder verschiedene Stilistiken probieren. Dann kann man sich an die Resonatorgitarre wagen.

Lehrer für die Resonatorgitarre gibt es in Deutschland nur ganz wenige. Das Selbststudium ist eine gute Alternative. Dazu werden Videokurse von Bob Brozman und anderen angeboten.

Die Preise für Resonatorgitarren sind sehr unterschiedlich. Das liegt zu einem großen Teil an den verschiedenen Marken. Bevor man sich eine solche Gitarre kauft, sollte man sich klar darüber sein, was man spielen möchte. Nicht mit jeder Resonatorgitarre lassen sich alle Stilrichtungen spielen. Am besten ist, vor dem Kauf möglichst viele verschiedene Modell zu testen.

Bei den Dopros mit Holzkorpus haben die alten originalen Marken aus Amerika oft eine bessere Qualität als die neuen Instrumente aus Fernost. Bei den metallenen Gitarren gibt es gute Instrumente von fast allen Marken.