Konzertgitarre
Die Konzertgitarre wird auch als die klassische Gitarrenart bezeichnet. Sie ist einfachste Bauform der Gitarre und damit auch die am weitesten verbreitete Gitarrenart auf der Welt. Für Anfänger bietet die Konzertgitarre einen unkomplizierten Einstieg in die Welt des Gitarrenspiels, weil sie vielseitig einsetzbar ist und schon sehr preiswert zu haben ist.
Sie gilt als das älteste Instrument der drei Gitarrentypen (Konzertgitarre, Westerngitarre und Barockgitarre). Die ersten Konzertgitarren von heutiger Größe finden sich ab Mitte der 19. Jahrhunderts in Spanien.
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Der Aufbau der Konzertgitarre
Die Gitarre besteht aus einem hölzernen, hohlen Klangkörper mit Schalloch, einem Hals, auf dem ein Griffbrett befestigt ist und ein Kopf mit Stimmtechnik, der sich am Ende befindet.
Die Konzertgitarre hat im Vergleich zur Western- und E-Gitarre ein breiteres Griffbrett. Die drei Basssaiten sind aus Nylonseide und mit Kupfer- oder Silberdraht umsponnen, gelegentlich auch die 3.Saite. Die drei Diskantsaiten sind aus massivem Nylon. Der Korpus einer hochwertigen Konzertgitarre wird in der Regel aus massivem Palisanderholz gebaut. Daneben werden verschiedene Mahagoniarten, Ovangkol, und auch heimische Hölzer wie Ahorn oder Kirsche für den Bau von Boden und Zargen verwendet.
Bespannt wird die Konzertgitarre mit s. g. Nylonsaiten. Bei Nylonsaiten sind die G-,H- und E-Saite komplett aus Kunststoff. Bei der E-,A- und D-Saite ist ein Kunstofffaserkern mit feinen Metallfäden umwickelt. Dadurch eignet sich die Konzertgitarre besonders für den Fingeranschlag. Für einen Anschlag mit Plektrum sollte ein dünnes Plektrum gewählt werden. Die Konzertgitarre kommt hauptsächlich in der Klassischen Musik (Kammermusik), in der Volksmusik, in Lateinamerikanischer Musik und im Flamenco vor.
Manche Konzertgitarren besitzen – speziell für den Einsatz in der Unterhaltungsmusik – ein Tonabnahmesystem, das einen elektrischen Anschluss an Verstärkeranlagen ermöglicht.
Um den Tonumfang zu erhöhen, haben manche Instrumente auch die Cutaway-Korpusform – eine zusätzliche Einbuchtung im linken unteren Bereich des Korpus, der das Spiel bis in die höchsten Lagen auf dem Griffbrett vereinfacht.





